
Sie können tausend und einmal nach Granada kommen und immer wieder etwas Neues entdecken
Sie war die letzte maurische Zitadelle in Europa und hat sich die ganze Exotik von Al-Ándalus bewahrt. Das unbestreitbar schönste Schmuckstück ist die Alhambra, aber auch in deren Umgebung ist eine reiche Stadt zu erkennen. Neben dem historischen Vermächtnis aus dem Mittelalter und der Renaissance kann man eine dynamische und kosmopolitische Stadt entdecken, voller Bars mit unkonventionellem Flair, engen Gässchen mit den typischen Carmen-Häusern und ihren Gärten, schattigen Teehäusern und einem unvergleichlichen Studentenleben.
Am 3. Mai wird in Granada die Fiesta de las Cruces gefeiert, ein farbenfrohes und lebhaftes Fest, das man überall in den Straßen und Gärten genießen kann. Zu Füßen der Sierra Nevada ist der Frühling mild und man kann sogar die vielen Touristen gut ertragen, die heranströmen, um die historischen Wunderwerke zu betrachten. Die uneinnehmbare rote Festung der Alhambra und die Gartenanlagen des Generalife, aber auch das Mausoleum der Katholischen Könige, die steilen Sträßchen und die Carmen-Häuser des Stadtviertels Albaicín, die Häuser mit ihren Gärten und weiß getünchten Mauern des Judenviertels Realejo, die exotischen Teehäuser, die Aussichtspunkte und sogar die mit Graffiti verzierten Gassen… Dies alles ist erfüllt von einem ganz besonderen Zauber. Und abends gibt es zwei Kunstrichtungen, die man in Granada meisterhaft beherrscht: das Tapeo (bei dem man kleine Snacks in verschiedenen Bars zu sich nimmt, beispielsweise in den Straßen Elvira und Navas) und der Flamenco in den Höhlen des Stadtteils Sacromonte und auf anderen Bühnen.











